Predictive Maintenance

Vorausschauende Wartung oder die Intelligente Maschine – Predictive Maintenance

Früher sind Maschinen/Produktionsanlagen unerwartet ausgefallen, dann wurden sie repariert. Das war der denkbar schlechteste Fall. Von Predictive Maintenance hatte noch niemand etwas gehört.

Später wurden regelmäßige Stillstandszeiten eingeführt um dann die Wartungsarbeiten durchzuführen, die an augenscheinlich verschlissenen Maschinenteilen nötig waren.

Wieder einen Entwicklungsschritt später, verwendete man Teile, die einen definierte Betriebsdauer hatten und wechselte diese nach dem Erreichen der Betriebszeit aus, egal ob sie kaputt waren oder nicht.

Heute versucht man, zumindest in komplexen Produktionsanlagen, die Maschinen und Anlagen so intelligent zu machen, dass sie selber über ihren derzeitigen Zustand berichten. Dies geschieht mit Hilfe von unterschiedlichsten Sensoren, die in die Maschinen integriert werden.

Der Begriff, der dafür heute in aller Munde ist, ist die Industrie oder Maschine 4.0

Im Kern geht es immer noch um Wartung und Instandhaltung. Das für sich ist jedoch keine große Neuerung. Hersteller verdienen seit Jahren mit dem regelmäßigen Service in der Regel mehr Geld, als durch den reinen Verkauf der Maschine. Doch anders als bislang sind bei Predictive Maintenance die Betreiber – egal ob von Siebmaschinen, Trocknern oder Förderanlagen – nicht mehr auf feste Wartungsintervalle angewiesen.

Problem

Die regelmäßige oder auch sporadische Wartung hat ein grundlegendes Problem: Jeder Anwender nutzt seine Maschine unterschiedlich und der Verschleiß ist entsprechend kaum kalkulierbar und damit auch nicht der Stillstand. Noch schwieriger, bei großen Anlagen haben unterschiedliche Anlagenteile unterschiedliche Wartungsintervalle, aber im schlimmsten Fall muss für die Wartung eines Anlagenteils die ganze Anlage still gesetzt werden.

Sensoren

Predictive Maintenance ermöglicht heute die permanente Überwachung von Bauteilen – durch Sensoren, die zum Beispiel die Vibration, Temperatur oder Verformung direkt an der Maschine messen. Es gibt spezielle Softwarelösungen, die erfassen diese Sensordaten, werten sie aus und geben frühzeitig einen möglichen Ausfall von Komponenten. Defekte Bauteile, die womöglich bald zum Stillstand der Anlage führen, werden so unabhängig von den üblichen Wartungszeiten identifiziert und können ausgetauscht werden, bevor die Maschine oder Anlage ungeplant ausfällt.

Es gibt heute Sensoren für alles. Die Frage ist nicht mehr kann ich etwas messen, sondern wie und wo messe ich es am Besten und wie finde ich einen Sensor, der für den rauen Alltagsbetrieb geeignet ist.

Vorausschauende Wartung erhöht die Wirtschaftlichkeit

Predictive Maintenance spart richtig Geld. Zum einen dadurch, dass Maschinenschäden in der Regel kleiner ausfallen und zum anderen, weil Stillstandszeiten eingeplant werden können. Dadurch verkürzen sie sich erheblich und können in Zeiten gelegt werden, wo sie zu keinem Produktionsausfall führen.

Intelligente Maschinen haben aber auch noch einen weiteren Vorteil. Sie helfen, die Anlagen und ihre Funktion besser zu verstehen und dadurch Bedienfehler und falsche Einstellungen zu vermeiden. Im besten Fall gehen sogar Witterungsbedingte Anlageneigenschaften in diese Bewertung mit ein und führen so zu einem ganzjährig optimalen Betrieb der Anlage.

Sie haben Fragen zu Predictive Maintenance, dann sprechen sie mich gerne an:
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