Spannwellensieb

Aufbau Spannwellensieb Bivitec


Aufbau Spannwellensieb:

Das Spannwellensieb Bivitec besticht durch seinen einfachen Aufbau. Es wurde bewusst darauf geachtet, dass der Verschleiß so gering wie möglich ist. D.h. auf bewegliche Teile wurde weitgehend verzichtet. Der Antrieb besteht aus einem Motor, der mittels einer Kardanwelle die Unwuchtmassen der Siebmaschine in Rotation versetzt. Der auf Gummiholfedern gelagerte Grundkörper gerät so in Schwingung (Kreisschwingung). Die Spannwelle, welche mit sogenannten Schubgummis am Grundkörper befestigt ist, schwingt je nach Anzahl der Schubgummis um den Faktor 3 weiter als der Grundkörper.
Die Siebmatten sind mittels eines Klemmkeiles befestigt und können leicht jederzeit neuen Aufgaben angepasst werden. Dadurch, dass die Siebmatten an den Seiten hochgezogen sind, schützen sie die Seitenwangen der Maschine vor Verschleiß.
Das Spannwellensieb Bivitec ist einzigartig in Einfachheit und dabei excellenter Funktion und hoher Trennschärfe auch bei schwierigsten Materialien.

Funktion Spannwellensieb Bivitec


Funktion Spannwellensieb:

Bei üblichen Siebmaschinen sind die Siebbeläge starr in der Maschine verspannt. Das zu siebende Material rutscht durch die Fibration der Maschine über den Belag und die Korngröße, die durch die Maschenweite passt, fällt durch. Körner die nicht passen bleiben stecken oder rutschen über das Sieb zum Siebüberlauf. Nachteil, je nach zu siebendem Material setzen sich die Beläge immer weiter zu.
Durch die Integration einer Spannwelle und ein anderes Design der Siebbeläge wird dieses Zusetzen verhindert. Die Siebbeläge eines Spannwellensiebes werden gestaucht und gestreckt. Dadurch entsteht eine zusätzliche Bewegungskomponente senkrecht zum Siebbelag. Diese Komponente bringt eine Kraft von bis zu 50 g auf das Material. Durch diese Kraft werden die Partikel von einander getrennt und nur die, die durch die Masche passen fallen hindurch. Sollte mal ein Korn stecken bleiben, so wird es durch die Bewegung der Siebmatten wieder aus der Masche geschleudert.
Gleichfalls dient der Materialteppich, der über dem Siebbbelag im Betrieb entsteht, als Wiederlager und drückt die abzusiebenden Teilchen durch den Belag. Das Ergebnis ist ein hervorragendes Siebergebnis mit hoher Trennschärfe und geringem Fehlkornanteil.